µbullshit

Folter

Wir lernen gerade für die kommende Klau­su­ren­wo­che. In der Pause haben wir eben eine Folge Mit offenen Karten zum Thema Folter geschaut.

Ein Kom­mi­li­to­ne wollte dann mit mir darüber dis­ku­tie­ren, dass Folter in manchen Si­tua­tio­nen doch legitim sei. Dieser Kom­mi­li­to­ne wollte schon vor einem halben Jahr mit mir darüber dis­ku­tie­ren, dass man Menschen mit Be­hin­de­rung doch bitte töten möchte, weil sie der Ge­mein­schaft nicht dienen können.

Folter ist nie legitim, meinte ich zu ihm. Er wollte dis­ku­tie­ren. Wenn jemand meinen Bruder entführen würde, dann würde Folter doch plötzlich legitim werden.

Nein, das le­gi­ti­miert Folter nicht. Ende der Diskussion.

Alte Geräte

Vor geraumer Zeit habe ich mir ein ge­brauch­tes iPhone gekauft, ein 3GS aus 2009. Ein schönes Handy.

Im Vergleich zu modernen Smart­pho­nes ist die Kamera schlecht, die Re­ak­ti­ons­zei­ten erfordern Geduld und das Display darf man wohl als verpixelt bezeichnen, wenn man es mit Retina- oder FullHD-Displays vergleicht. Trotzdem hat es seinen Charme.

Als Be­triebs­sys­tem läuft da iOS 6.1.6 von Anfang 2014, obwohl iOS eigentlich schon bei 8.1.2 angekommen ist. Mehr als 6.1.6 gestattet Apple auf dem alten Gerät nicht. Ich bin wohl selbst schuld, dass ich mir ein Gerät kaufe, das noch wunderbar funk­tio­niert, nur nicht mehr geupdatet werden wird.

Was würde Apple continue.

Twitter?

Eigentlich wollte ich eine Woche ohne Twitter auskommen. Meine Hoffnung war, dass ich mehr lernen würde. Dass ich mal diesen Microblog wieder anfasse. Als Mitte zwischen den 140 Zeichen von Twitter und den n Zeichen im Blog passt dieser Microblog doch recht gut. Für unfertige Gedanken.

Ich habe die Zeit ohne Twitter aufgegeben. Mehr gelernt habe ich nicht. Aber mehr gelesen. Ich hatte seit geraumer Zeit mal wieder ein Buch in der Hand und habe meinen Feedreader intensiver gelesen, statt in der Bahn den Twit­ter­feed abzugrasen, wie ich es vorhin wieder getan habe.

Von daher hat die twit­ter­freie Woche doch etwas gebracht.

Mir continue.

Wochenende

Dieses lange Wochenende bin ich weder Fahrrad gefahren, noch habe ich ordentlich gekocht, geschweige mich denn gesund ernährt. Ich habe mich erst Sonntag Abend rasiert. Ich habe nichts für die Schule getan.

Ich habe zu viel getrunken, zu lange gespielt und saß viel, lange und oft im Sessel rum.

Dieser Blog­bei­trag entstand bei einem Bier, während ich im Sessel saß und der Fernseher lief.

Was fällt Ihnen eigentlich ein?

Wir waren gerade mit dem Bus auf dem Heimweg vom Ikea. Eine Frau stritt sich im Bus mit einem Menschen mit dunkler Hautfarbe. Sie be­lei­dig­ten sich persönlich.

Die Frau wurde ras­sis­tisch. Niemand im Bus sagte etwas. Mir platzte der Kragen. Was fällt Ihnen eigentlich ein?, schrie ich sie an. Sie schaut mich verdutzt an.

Meine Freundin meinte, ich wäre zu laut gewesen.